Edina

"Ich habe gelernt, Verantwortung für andere zu übernehmen!"


Foto: Edina Zabel

Mein FSJ im Kinder- und Jugendhaus Sonneneck hat mir sehr weitergeholfen.
Nach dem Abitur, wusste ich noch nicht genau was ich beruflich machen möchte. Ich war unentschlossen und habe mich deswegen dazu entschieden das FSJ beim ASB zu machen.

Ich wollte wissen, ob mir ein sozialer Beruf gefallen würde und ob er mir liegt.

Anfangs war ich nicht sicher, ob mir das Arbeiten mit Jugendlichen liegt, doch die Jugendlichen vertrauten mir schnell, da ich eher der Kumpeltyp für sie war, denn ich bin ja in einem ähnlichen Alter wie sie. 

Besonders gefallen haben mir die Unternehmungen und Events. Trotz Corona gab es schöne Angebote für die Kinder und Jugendlichen. Besonders gefallen hat mir der Ausflug nach Baruth in den Wildtierpark oder auch ein Kinobesuch. Außerdem hatten wir eine schöne Weihnachtsfeier mit mehreren Angeboten für die Kinder und Jugendlichen geplant, u.a. mit selbstgemachten gebrannten Mandeln, Bastelangeboten und Stockbrot am Lagerfeuer.
Auch am Kindertag hatten die Kinder viel Spaß, da eine ältere Kollegin viele Spiele angeboten hat, die sie früher gespielt hat. 

Ich habe mich gefreut, dass mir die Mitarbeiter so sehr vertraut haben und ich auch Termine mit den Kindern und Jugendlichen übernehmen durfte, da ich beim Autofahren mit ihnen Einzelgespräche führen konnte. In solchen Momenten haben sie sich mir besser anvertrauen können und freier gesprochen, da wir dann nur zu zweit waren.

Durch das FSJ wurden mir auch die Augen geöffnet, da mir während dieser Zeit erst richtig bewusst geworden ist, dass nicht jeder eine heile Familie hat. Jedes Kind und jeder Jugendlich bringt seine eigene Geschichte mit und muss dadurch individuell behandelt und umsorgt werden.

Das FSJ hat mich also dazu gebracht sehr offen mit allen Situationen umzugehen, die auf mich zukommen konnten und können.

Ich habe gelernt, Verantwortung für mich und andere zu übernehmen.

Durch das FSJ hat sich meine Zukunftsvision gefestigt. Ich bin jetzt im ersten Lehrjahr meiner Erzieherinnenausbildung und weiß genau, dass es das ist, was ich will und was mir Freude macht.

Meine Kolleginnen waren alle sehr lieb und hilfsbereit und halfen mir, wenn ich mal nicht weiterwusste. Sie waren immer ehrlich zu mir, auch wenn ich mal einen Fehler gemacht habe. Ich versuchte sofort ihre Ratschläge zu befolgen und umzusetzen und das meistens auch erfolgreich.

Ich bin selbstständiger und entschlossener geworden und bin dafür sehr dankbar.

Schlussendlich kann ich nur noch sagen, dass ich sehr froh bin, mich für ein FSJ beim ASB entschieden zu haben und ich bin gespannt, was die Zukunft jetzt für mich offen hält.

 

Liebe Edina,

Wir danken dir für deine lieben Worte und deine wertvolle Zeit in unserem Regionalverband. Wir wünschen dir für die Zukunft alles Gute und vielleicht sieht man sich irgendwann wieder!